Der moderne PC im Büro
Computer im Alltag

Der moderne PC im Büro

In der modernen Arbeitswelt ist der Computer das wichtigste Arbeitsmittel geworden. Das betrifft nicht nur die Verwaltung, sondern auch die Produktion. Keine Firma kann mehr ohne eine technische Unterstützung existieren, und sei es nur um die Steuerformulare auszufüllen oder E-Mails zu empfangen. Letzteres ist eine der größten Veränderungen: Kommunikation zwischen Unternehmen und mit Kunden findet fast nur noch elektronisch und digital statt. Kaum eine Firma bekommt heute noch Briefe, und die meisten Firmen haben auch ihr Faxgerät abgeschaltet.

Früher hatten Mitarbeiter auf ihrem Schreibtisch einen Ein- und Ausgangskorb, ein Telefon und einen Notizblock mit Kugelschreibern. Darauf wurden Ideen festgehalten, Briefe geschrieben und Anmerkungen zu anderen Dokumenten gemacht. Die Poststelle sammelte die Dokumente ein und verteilte sie. Die Sekretärin tippte vom Diktiergerät die Briefe ab.

Workstations statt Rechner unterm Tisch

Im modernen Büro haben neuerdings Mitarbeiter nicht einmal mehr einen eigenen PC, den sie mit hübschen Aufklebern und Post-Its verschönern können. Die Workstation besteht aus einem Bildschirm und einem Keyboard sowie einem Miniprozessor. Der Mitarbeiter fährt den Mini-Computer hoch, loggt sich ein und wird automatisch mit dem Server verbunden. Dort liegen das Profil des Mitarbeiters, seine E-Mails, seine Dokumente und seine Software.

Hintergrund ist, dass viele Unternehmen Arbeitsplätze flexibler gestalten, weil man auch nicht mehr den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt. Angestellte sitzen in Meetings oder beim Kunden, sprechen mit Kollegen oder sind anderweitig beschäftigt. Für sie ist es wichtig, einen Zugang zu ihrem Profil zu haben, das muss aber nicht am eigenen Schreibtisch sein.

Auch wenn die Mehrzahl der Unternehmen noch immer die klassischen Desktop-PCs verwendet, werden in anderen Bereichen immer öfter Laptops und sogar Tablets ausgegeben. Letztere sind dann praktisch, wenn man Gewicht sparen will und viel unterwegs ist. Tatsächlich kann man mit einem Tablet und einer angedockten Tastatur einen kompletten Laptop ersetzen.

Große Bildschirme sind billiger geworden

Wichtiger geworden sind die Bildschirme: Musste man früher noch in klobige Röhren-Bildschirme starren, sind heute Flachdisplays billiger geworden. Das bringt mit sich, dass auch normale Arbeitsplätze größere Displays bekommen. Was allerdings nach wie vor zu finden ist, sind Computermäuse. Trotz Spracherkennung und Touchscreen haben sich die Eingabehilfen behaupten können. Das ist zu einem großen Teil Macht der Gewohnheit, zum anderen hat es praktische Gründe. Mit einer Maus kann man wesentlich genauer am Bildschirm navigieren als mit dem Zeigefinger.

Beim Laptop als PC für Mitarbeiter geht der Trend klar in Richtung Gewichtsersparnis und Batterieleistung. Die Geräte haben heute leistungsfähige Prozessoren und bis zu einem Terabyte Speicherplatz. Sie können den Desktop in den meisten Fällen ersetzen und auch einfacher zum Beispiel zu einem Meeting mitgenommen werden. Außerdem kann man sie – sehr zur Freude mancher Firmen – auch in die Aktentasche packen und dann zu Hause weiterarbeiten. Der Laptop als Büro-PC hat diese Form der Überstunden erst möglich gemacht. Auf der anderen Seite kann per Laptop bequem vom Home Office aus gearbeitet werden.

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